Aktuelles

Senatsempfang mit Funkenappell 2016:

Viele Ehrungen und zwei neue Senatoren

v.li.: Pagin Birgit Börger, Geschäftsführer Peter Stickel, Pater Willi Deselaers, Funkenvorsitzender Gerd Butter, Ai Sia Oei, Jubilar Rolf Schmolz, Jubilar Peter Ringes, Senatspräsident Thomas Kracke, Literat Frank Nordmann (verdeckt), Schatzmeisterin Cornelia Breuer-Heck (Foto von Michael Ritters)
v.li.: Pagin Birgit Börger, Geschäftsführer Peter Stickel, Pater Willi Deselaers, Funkenvorsitzender Gerd Butter, Ai Sia Oei, Jubilar Rolf Schmolz, Jubilar Peter Ringes, Senatspräsident Thomas Kracke, Literat Frank Nordmann (verdeckt), Schatzmeisterin Cornelia Breuer-Heck (Foto von Michael Ritters)

"Herzlich Willkommen zum Bergfest!“ So begrüßte Sitzungspräsident Andreas Radowski die Gäste in den Beethoven-Sälen im Neusser Dorint Hotel. „Ja, heute in zwei Wochen ist Karneval, und dann, am Aschermittwoch, ist schon wieder alles vorbei. Und darum sind wir RASEND JECK!“ Mit der Übergabe einer Fortuna Düsseldorf-Fahne an Senatspräsident Thomas Kracke – „Eine Zudecke für Deine Enkeltochter“ – startete auch schon das Programm.

Begleitet vom Tambourcorps der Novesia-Garde zog das Kinderprinzenpaar mit seinen Blauen Fünkchen ein. Marvin I. und Christin I. hielten ihre Rede und sangen ihr Kinderprinzenlied „Ons Nüss Helau! Wir sind das Kinderprinzenpaar…“ auf die Melodie von Andreas Bouranis „Ein Hoch auf uns“. Die Blauen Fünkchen zeigten ihre Tänze, die von Kinderprinzessin Christin angesagt wurden. Und natürlich wurden auch Orden verteilt, wie noch häufiger an diesem Abend. Doch nicht nur Orden, sondern auch Rüffel wurden verteilt. So bekam Michael Mylord sein Fett weg, da er bei Kamelle us Kölle seine Mütze, die er zuvor schon ganz ungeziem als Bischofsmütze getragen hatte, liegen gelassen hatte. Die bekam er jetzt vom Sitzungspräsidenten gegen das Versprechen einer großzügigen Spende für die Fünkchen zurück. Auch das Tambourcorps hatte seinen musikalischen Auftritt. Gleich im Anschluss zeigten dann die Mädels und Jungs der Novesia-Tanzgarde, dass sie nicht nur Stütze des Vereins sind, sondern auch ganz klasse tanzen können.

Kein Funkenappell ohne Ehrungen: so wurden die diesjährigen Jubilare, die anwesend waren, für 1x11 Jahre Mitgliedschaft Friedel Kempis – in Vertretung nahm Waltraud Kempis die Ehrung entgegen – und für 2x11 Jahre Peter Ringes, mit der Bronce- bzw. der Silbernadel ausgezeichnet. 3x11 Jahre – da bedarf es schon etwas mehr, als nur die Übergabe der Ehrung. So trug der Sitzungspräsident aus dem „Blaue Funken Buch“ etwas über das Wirken von Rolf Schmolz vor. Dem Ehrenkettenträger und Ehrenpräsidenten dankte er als „Mann für alle Fälle“, denn „er hat im letzten Jahr sein Versprechen, uns zu helfen, wenn Not am Mann ist, eingelöst und nach 20 Jahren Bühnenabstinenz die Sitzungen Kamelle us Kölle und Star Revue moderiert und damit den Funken sehr aus der Patsche geholfen. Und auch finanziell greift er immer wieder gerne ein. Danke dafür, lieber Rolf!“. Der so Geehrte freute sich sehr darüber, schlug nun aber vor, doch einen Blaue-Funken-Rentnerausweis zu kreieren. „Und ich beantrage den ersten“, meinte er Augen zwinkernd. Sogar eine Ehrung für 4x11 Jahre konnte Radowski vornehmen. „Die Kirche hat damals eine ordentliche Funkenmitgliedschaft nicht gestattet. Daher haben wir Dich gleich zum Ehrenmitglied ernannt. Danke für Deine lange Treue, lieber Pater Willi Deselaers!“

Das Duo Sassan Celtic hatte dann viel Musik im Gepäck. Frank Kessel am Dudelsack und Markus Hölter mit der Trommel hatten Kölsche Leedchen – „Du bes die Stadt“, „Wenn nicht jetzt, wann dann“, „Halleluja“ und „Ich bin ’ne Kölsche Jung“ – und auch Songs wie „We are sailing“ und „Sweat Caroline“ im Repertoir und brachten damit gute Stimmung in den Saal.

„Kein Senatsempfang ohne Aufnahme neuer Senatoren“, so kündigte der Sitzungspräsident den nächsten Programmpunk an. So stellte Senatorensprecher Michael Mylord zunächst Heinz Körschgens vor: 1962 geboren, keinen Kindergarten besucht aber ein Internat, gelernter Versicherungskaufmann („Er versichert einfach alles“), verheiratet mit Silke, hat zwei Jungs, macht gerne Musik und wollte immer schon mal ein Funke sein. „Wir erfüllen Dir diesen Wunsch nun. Herzlich willkommen als neuer Senator.“
Zu Werner Galka wusste Radowski zu berichten: Er wurde 1959 in Wanne-Eickel geboren, feiert und arbeitet gerne. „Deshalb hat er auch eine Event-Gastronomie gegründet. Da kann er beides miteinander verbinden.“ Werner sei ein Geschäftsmann alter Schule. „Für ihn zählt noch ein Handschlag.“ Nachdem nun Frank Kleinofen ihn habe überzeugen können, Senator zu werden, habe er sich besonders die Förderung der Fünkchen auf die Fahne geschrieben. „Eine Kinderdisko und neue Uniformen sind dabei nur zwei Gedanken von unserem neuen Senator. Werner, auch Dir ein herzliches Willkommen!“

Mit Käthe Köstlich, die auch singend Geschichten aus ihrem Leben erzählte und der Musikgruppe Papallapap wurde das Programm mit seinen vielen Ehrungen aufgelockert. Aber auch das Neusser Prinzenpaar machte zu später Stunde noch seine Aufwartung – natürlich ebenfalls mit Orden im Gepäck. Zudem konnten die Mädels der Stadt- und Prinzengarde sowie die der Tanzgarde der Prinzen-stellenden Gesellschaft Grün-Weiß-Gelb ihre Tänze zeigen.
Zum Abschluss des Programms hatte das „Novesia Duett“ – Michael Schleif an der Gitarre und Gerd Butter mit dem Tamborin – einen nicht ganz ernst gemeinten Auftritt. DJ Titschy begleitete den Abend musikalisch und sorgte auch nach Abschluss des Programms für gute Stimmung.