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Senatsabend 2012

Drei neue Senatoren und zwei Ehrensterne

Foto: Michael Ritters
Foto: Michael Ritters

„Ich freue mich, dass so viele gekommen sind, um die Aufnahme drei neuer Senatoren und die Verleihung von zwei Ehrensternen mitzuerleben.“ Senatspräsident Frank Nordmann begrüßte die anwesenden Gäste im Heinrich-Heine-Saal im Neusser Novotel.

„Das Blaue Band hält ihn jetzt umschlungen – das ist uns gut gelungen.“ Mit diesen Worten schloss „Pate“ Gerd Butter die Vorstellung seines Freundes Wolfgang Bartsch. Der gebürtige Düsseldorfer sei „ein echter Freund“, der schon vieles ausprobiert habe: „Ob in der Dichtkunst oder als Fotograf – vor Wolfgang ist nichts sicher.“ Siegfried Grauer stellte den in Duisburg geborenen Bernhard Gronover vor. Er lebe stets nach dem Motto: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Erst die Logistik, dann seine Frau Monika.“ Seine heimliche Liebe sei dabei aber schon lange „Die Blauen Funken“. Und Sitzungspräsident Thomas Frings berichtete über den dritten Kandidaten: „Er ist jung, dynamisch und charismatisch. Er wurde im Kosovo geboten, ist seit 1997 in Deutschland und seit 2005 in Neuss. Als Chef der Hafenbar ist er seit einigen Jahren ein guter Partner der Blauen Funken. Nun trägt er auch die schönsten Farben im Neusser Karneval – Blau-Weiß.“ Liri Iberdemaj war jedoch leider nicht anwesend, da sein Vater plötzlich schwer erkrankt war. „Die Familie steht bei ihm eben ganz oben in der Prioritätenliste.“ Er sei jedoch sehr stolz darauf, Senator bei den Blauen Funken zu werden, so Frings. Dann stattete der Senatorenvorstand gemeinsam die neuen Senatoren mit Mütze, Halsorden und Fliege aus. Die Damen bekamen den Damenstern und einen Blumenstrauß.

„Die Ehrensterne gehen in diesem Jahr an zwei Männer, die es wirklich verdient haben: Siegfried Grauer hat in den vergangenen Jahren viele Stunden Arbeit und Schweiß in die Instandhaltung des Senatorenwagens gesteckt. Und auch sonst ist er stets zur Stelle, wenn irgendwas erledigt oder organisiert werden muss. Der zweite Kandidat ist unser Sitzungspräsident, ohne den auch die Veranstaltungen der Senatoren nicht das wären, was sie sind. Thomas Frings, Dir haben die Senatoren und die Blauen Funken insgesamt viel zu verdanken.“ Nach dieser Ansprache des Senatspräsidenten steckte Pagin Andrea Erkelenz die Ehrensterne an.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung hatte das Kinderprinzenpaar, Sven II. und Vivien I., angeführt vom Tambourcorps der Novesia-Garde und in Begleitung der Blauen Fünkchen, die ihre Tänze präsentierten, den ersten Auftritt. Nach dem Kinderprinzenlied und dem Aufspiel des Tambourcorps kamen sogleich die nächsten Tollitäten, Prinz Christian I. mit seiner Novesia Stephanie II. Und mit dem Lied „Wenn ich träum in der Nacht…“ zeigte der Prinz, dass er auch ohne die Fetzer gut ankommt. Und auch die Tanzgarde der Novesia-Garde zeigte mit Bravour ihre Tänze, Solomariechen Conny Breuer-Heck inklusive.

Ebenso für die Lachmuskeln wurde entsprechend gesorgt. Senator Stefan Rodefeld kam als Ewald – mit riesiger Brille und noch größeren Zähnen – und berichtete über seine besonderen beruflichen Chancen … und dass man Viagra auch zum Rasendüngen nehmen kann: „Die Regenwürmer kann man dann ja mit dem Hammer wieder reinhauen!“ Gestört wurde er jedoch am Schluss durch Erika von Edeka. Erika, die Dauerquasselerin, erzählte von ihrem Ex-Freund Olaf, der später auch noch komme. Und er kam, Olaf Overbiss, und den hatte er wirklich. „Hast Du im Auge Knitters, geh zu Optik Ritters.“ Er berichtete von „3-2-1 – nicht mehr meins, 5-6-7 – wärst‘ nur im Katalog geblieben“, von Fickipedia und Fazebuck. Da habe er auch Erika kennengelernt. Am Ende stellte Sitzungspräsident Frings ihn und Erika vor, Roland Donner aus Dinslaken. Gesponsert war diese unterhaltsame Nummer von Michael Ritters, und mit Orden und Slip, den er vorher ins Publikum geworfen hatte, wurde lautstark nach einer Zugabe verlangt. Auf die Melodie von „Living next door zu Alice..“ sang er vom „Schiss vorm Overbiss“. Mit DJ Michael Moog, dem Kölner der in Hamm wohnt, ging es musikalisch und mit Tanz weiter bis in den frühen Morgen.

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