Aktuelles

Senatsempfang 2001

Senatorenempfang als oberster Funken-Rat

4 neue Senatoren vom Obersten Funken-Rat zum Tragen der Uniform verurteilt
1 Dame für langen und unermüdlichen Einsatz geehrt
2 Senatoren für besonderen Einsatz mit Auszeichnung versehen


Am Samstag, 17. November 2001, war es wieder soweit: Die Senatoren der Blauen Funken hatten zum „Senatorenempfang“ in die gute Stube von Neuss, die Bürgergesellschaft, geladen. Dass dieser Abend schon eine gute Tradition ist, zeigte sich an der großen Resonanz: So waren der Bürgermeister Herbert Napp, die Stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Quiring-Perl, Sponsoren des Vereins, Vertreter der Medien und anderer Vereine, sowie Blaue Funken in Hülle und Fülle der Einladung gefolgt.

Der stellvertretende Senatspräsident Frank Nordmann begrüßte die Gäste mit fröhlichen aber auch besinnlichen Worten. Er tat dies in Vertretung von Manfred Spahn, der nach einer schweren Operation noch nicht genesen ist, und wünschte ihm auf diesem Wege gute Besserung.

Der Sitzungspräsident Thomas Frings übernahm das Mikrophon zur Bekanntgabe des Obersten Funken-Rats:

„1. Vier von den hier anwesenden Herren, sind vom Obersten Funken-Rat für schuldig gesprochen worden. Sie werden ab sofort die Senatoren Uniform zu tragen haben.

2. Eine von den hier anwesenden Damen ist durch ihre langjährige Mitgliedschaft und ihrem unermüdlichen Engagement bei den Funken zu ehren. Da sie selber stets bescheiden ist, ordnet das Funkengericht eine gebührende Ehrung an. Ob sie will oder nicht.

3. Zwei von den hier anwesenden Senatoren sind aufgrund ihres Einsatzes innerhalb der Blauen Funken, insbesondere aber bei der Senatorenschaft und den Blauen Fünkchen äußerst positiv aufgefallen. Sie werden ab sofort, mit entsprechender Auszeichnung der gesamten Öffentlichkeit kenntlich gemacht.“

Mit diesen Worten begrüßte Thomas Frings die Anwesenden und stellte die Kapelle „Teddy-Boys“ vor, die mit ihrer Sängerin Shirley Winter gleich zum ersten Tanz aufforderte.

Nach einer ersten Tanzrunde wurde zunächst die Ehrenkassiererin der Blauen Funken, Frieda Rosenau, für 4x11 Jahre Mitgliedschaft geehrt. „Ein Urgestein wie Frieda kann nur von einem anderen Urgestein richtig beschrieben werden“, erklärte Thomas Frings. So hielt der Ehrenvorsitzende der Blauen Funken, Egon Radowski, die Laudatio. Er erzählte „Anekdötchen“, wobei er von seinem Sohn und 1. Vorsitzenden Andreas mit Daten und Fakten unterstützt und ergänzt wurde. Auch vom stellvertretenden KA-Präsidenten Hans Brummer erhielt Frieda eine Ehrung; allerdings hatte er die falsche „Nad(d)el“ mitgebracht.

Anschließend wurden nun die „Paten“ und dann die neuen Senatoren mit Ihren Damen aufgerufen:
Frank Nordmann, der seinen langjährigen Tennisfreund Gerd Butter vorstellte; Werner Kuhnert, der den allen bekannten Karl-Heinz Fischer nicht mehr vorstellen musste; Walter Machaczek, der seinen Nachbarn Wolfgang Mussmann bei einem Bier überredet hatte, und Erwin Beck, der den Inhaber vom Tapeten-Teppichboden-Markt Eduard Wallrafen beim Fest zu „10 Jahre Frankenheim im Vogthaus“ überzeugte.
Die neuen Senatoren wurden mit Mütze und Halsorden versehen, ihren Damen wurde der Damenorden angesteckt und ein Blumenstrauß überreicht.

Die Novesia-Garde der Blauen Funken marschierte ein und zeigte ihr Können.
Das Prinzenpaar der Stadt Neuss Karl-Heinz II. und Martina I. machte seine Aufwartung. Und danach durfte wieder das Tanzbein geschwungen werden.

Zu einem weiteren Höhepunkt wurden dann zwei verdiente Senatoren aufgerufen: Walter Machaczek, der von der Senatorenversammlung gewählt wurde, und Willibert Fischer, der vom Senatorenvorstand bestimmt wurde – und er wusste bis dahin auch nichts davon. Beide haben sich seit Jahren um die Blauen Funken, die Blauen Fünkchen und die Senatoren verdient gemacht. Willibert Fischer war einer von 6 Gründungsmitgliedern der Senatoren, er hat die Organisation von eigenen Mützen und Halsorden für die Senatoren übernommen und auch die Anerkennung beim damaligen Vorstand durchgesetzt. Sie haben für Material und Bau von Funkenwagen gesorgt, organisierten Wurfmaterial, Sponsoren und Preise für verschiedene Tombola. Kurzum, sie sind beide mit Herz und Seele Funke. Für diese Verdienste wurden sie mit dem Ehrenstern der Senatoren ausgezeichnet.

Nach einer weiteren Tanzrunde heizte die „Nachtigall von Köln – Rosita“ noch einmal so richtig ein. Den Höhepunkt bildete dabei das mit Senator Michael Erb gemeinsam gesungene „So war mein Leben“.


Ein rundum gelungener Abend wurde abgeschlossen mit Tanz bis in die frühen Morgenstunden.