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Senatsempfang 2006

"Onger Ons"

Funkenvorsitzender Andreas Radowski begrüßt den neuen Senator
Funkenvorsitzender Andreas Radowski begrüßt den neuen Senator

Am Sonntagmittag traf sich die Funkenfamilie auf Einladung der Senatoren zum traditionellen Senatsempfang in den Räumlichkeiten des Restaurants "Essenz". Diese Veranstaltung, die in jedem Jahr unmittelbar nach dem 11.11. stattfindet, nutzen die Senatoren zur Vorstellung und Aufnahme neuer Senatoren und für verschiedene Ehrungen, aber auch, um sich bei Sponsoren und Inserenten zu bedanken.

Sitzungspräsident Thomas Frings eröffnete den Nachmittag mit der Begrüßung der Anwesenden - waren es auch fast "nur" Blaue Funken. Besonders freute er sich daher über den Besuch des CDU-Landtagsabgeordneten Heinz Sahnen, der leider als einziger "öffentlicher" Vertreter den Weg gefunden hatte. Wohl aufgrund der ungünstigen Terminlage - Sonntag und Volkstrauertag - konnten leider nicht mehr Gäste begrüßt werden, so dass die Funken ganz "unter sich" waren. Doch das designierte Neusser Prinzenpaar hatte es sich nicht nehmen lassen, seine Aufwartung zu machen und den weiteren Nachmittag mit zu erleben.

Nachdem die Blauen Fünkchen und die Tanzgarde sich mit ihren neuen Tänzen präsentiert hatten, konnte Senatspräsident Frank Nordmann auch diesmal einen neuen Senator in den Reihen der Blauen Funken begrüßen: Christoph Winkler, von Beruf Architekt und Bauleiter, mit seiner Lebensgefährtin Evelyn Spychala. Gleich nachdem Christoph mit den Insignien der Senatoren ausgestattet war und auch der Funkenvorsitzende Andreas Radowski die beiden in der Funkenfamilie willkommen geheißen hatte, ergriff auch schon der Spieß - Ehrenvorsitzender Egon Radowski - das Mikrofon und überreichte dem neuen Senator mit entsprechenden Erläuterungen die "Strafkarte": "Egal, ob Du mich schräg anguckst oder vielleicht auch gar nicht - ich finde immer einen Grund zum knipsen!" Und schon hatte Christoph seine Karte mit den ersten Strafen versehen.

Der Senatoren-Ehrenstern wurde in diesem Jahr an Klaus Bärz verliehen, dem die Senatoren für seinen Jahre langen Einsatz - auch im Kreise des Senatorenvorstandes - damit von Herzen dankten.

Sitzungspräsident Thomas Frings hatte die nicht ganz leichte Aufgabe, ein etwas abgespecktes Programm zu präsentieren, was ihm jedoch glanzvoll gelang. Besonders freute er sich, die "beiden verrücktesten Senatoren" begrüßen zu können: die Comedians "Horst und Ewald" alias Wolfgang Hüsch und Stefan Rodefeld. Nachdem Ewald als "Luigi" ein bisschen von "Bella Italia" berichtet hatte - die Lachmuskeln wurden dabei sehr strapaziert - setzte Horst mit seinem "Schmidtchen Schleicher" noch einen drauf.

Funkenvorsitzender Andreas Radowski richtete sein Wort an die Gesellschaft. Er entschuldigte einen etwas ermüdeten Hoppeditz, dem die Querelen in den letzten Wochen besonders mit dem Karnevalsausschuss etwas zugesetzt hätten. Aber auch in den eigenen Reihen war nicht alles geschmiert gelaufen: "Einige arbeiten, andere ruhen sich halt aus…." So mahnte er u.a. auch mehr Gemeinsamkeit und weniger Clübchenwirtschaft in der Funkenfamilie an.

Nach der Ausgabe der Tombola mit einigen sehr schönen Preisen ging bei tristem Novemberwetter ein kurzweiliger karnevalistischer Nachmittag, der durch Musik und Gesang von Jörg Fischer hervorragend begleitet wurde, langsam dem Ende zu.