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Hoppeditz-Beerdigung und Fischessen

Mahnende Worte vom Hoppeditz und Stabwechsel bei Spieß

Rappelvoll war am vergangenen Samstag der Saal im Restaurant Essenz. Fast doppelt so viele Funken, wie sich angemeldet hatten, waren gekommen, um nach einer gut gelungenen Session den Hoppeditz zu beerdigen. Da wundert es keinen, wenn sich bei der Verpflegung Engpässe auftaten.

"Das Essenz ist auch nicht unser neues Stammlokal. Sondern, dass wir heute hier sind, ist ein Dank an den Wirt, Wolfgang Poluzyn, für die gute und vor allem kostenlose Verköstigung unserer Schweizer Freunde am Karnevalswochenende", erläuterte Sitzungspräsident Thomas Frings bei seiner Begrüßung. Vor einem kurzen Rückblick auf die Session ging ein Dank an einige Helfer: "Mit einem Abendessen in der Hafenbar will der Vorstand denen danken, die uns in der Session besonders unterstützt haben, und vor allem immer da sind, wenn man sie braucht." Zu den Eingeladenen gehören: Michael Gräff und Axel Krumscheid (Bühnenbau), Mathias Scholten (Wagenbau Aktive), Wilfried Grauer und Theo Dreis (Wagenbau Senatoren), Andrea Machaczek (Sessionsheft und Pressearbeit), Conny Breuer-Heck und Andrea Kopmeier (Betreuung Tanzgarde), Andreas Gärtner (Gäste-Betreuung).

Der Sitzungspräsident resümierte die einzelnen Veranstaltungen, angefangen bei der Berlin-Fahrt - "Besonderer Dank an Torsten Wölk für die hervorragende Organisation." -, über Senatsempfang, Hoppeditz-Erwachen, Kinderprinzen-proklamation, Funkenappell - "Und der neue Pächter der Pegelbar ist gleich mit dem Funkenbazillus infiziert worden." -, 22. Biwak im Autohaus Moors - "Hoffentlich machst Du das noch 122 Jahre!" -, Kamelle us Kölle - "Unser Konzept war die richtige Entscheidung und hat nichts mit guter Sponsorenpflege durch den KA zu tun." -, Bunter Garde Abend, Kinderkarneval, Ehrenkettenverleihung - "Wann hält schon mal ein Minister eine Laudatio?" -, Altweiberparty, Star Revue mit vielen Ehrengästen, Kappessonntag - "Der Funken-Lindwurm von der Hafenbar zum Landestheater war schon fast ein eigener Kappeszug.". Frings: "Nach unserer Jubiläumssession haben viele gedacht, das war's dann auch für die Blauen Funken. Aber: Uns kriegt keiner kaputt. Nach der Session ist vor der Session. Und dann heißt es wieder: Herzlich willkommen bei den Blauen Funken!"

Stabwechsel

"Ich werde ruhiger. Und das heißt, dass ich älter werde. Deshalb habe ich beschlossen, das Amt des Spieß' an einen Jüngeren abzugeben. Ich freue mich sehr, dass unser lieber Christoph Kienold dieses 'schwere' Amt von mir übernimmt." Das erklärte der Ehrenvorsitzende und Spieß der Gesellschaft, Egon Radowski, und ging sogleich mit Christoph Kienold gemeinsam durch die Reihen, um die Strafgelder der Session einzusammeln.

"Sie hat Charme, sie hat Erotik", so kündigte Frings dann "Patricia, die schönste und beste Travestiekünstlerin" an. Manche Zuschauerin wurde neidisch auf die schönen Beine, die "sie" bei einer tollen Show zeigte.

Und dann kam er. Mit schweren Schritten, schlurfte ein sehr müder Funken-Hoppeditz, alias Funkenvorsitzender Andreas Radowski, herein: "Die einen kommen, die anderen gehen, beim Vorstand haben wir das in diesem Jahr gesehen, der Karl, der alte Kämpfer ging von Bord, blieb für Fragen dennoch stets vor Ort" In seiner Rede in Reimform dankte er allen Helfern und Unterstützern, mahnte aber auch in Hoppeditz-üblicher Manier: "Die einen kommen, die anderen gehen, lange können wir hier nicht mehr ohne Nachwuchs stehen" Er forderte damit alle, insbesondere die Garde ("Wir sind ein Verein") auf, sich auch um Zuwachs für die gesamte Gesellschaft zu bemühen: "Egons Erbe als Spieß, ab heut ein junger Mann genießt. Das wird der Weg in die richtige Richtung sein." Immer schwächer werdend: "Die einen kommen, die anderen gehen, gern hätte ich noch den Frühling gesehen." bat er Erika Holte um den letzten Tanz: "He deit et wih - un do deit et wih" - dabei brach der Hoppeditz zusammen und wurde hinausgetragen. Und seinen vorletzten Wunsch, "wenn ich nun gehe, trinkt noch ein Bier", den erfüllten die Blauen Funken ihm sehr gerne.