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Hoppeditz-Erwachen 2012

Ich bin der Biba Hoppeditz und komm jetz us die Kist

„…Die einen rufen Karneval, den andern ist es scheiß egal … Ich bin der Biba Hoppeditz un stonn he in ming Kist.“ Mit diesem Lied lugte Funkenhoppeditz Andreas Radowski am Samstagabend – etwas verfrüht schon am 10.11. – in der Wetthalle auf der Rennbahn aus einem Manns großen Karton.


Auf der Melodie des Kinderliedes „Biba Butzemann“ ging es fröhlich weiter: „…die Wiever dürfe wähle jonn, dat hät dä Egon net verstonn… ich bin der Biba Hoppeditz … Sei doch froh, dat wir die Mädche han, die ziehen dich dann später an… Ich bin der Biba Hoppeditz...“ Aber nicht nur Vater Egon sondern auch die Politik bekam ihr Fett weg. So bemängelte er die Kürzung der Zuschüsse auch für die Jecken „dat stopfen die in andre Ecken … doch wird man sehen, wer zu ihm steht, gespannt, wie denn die Wahl usjeht … ich bin der Biba Hoppeditz un komm jetz us die Kist.“

Sitzungspräsident Thomas Frings hatte zuvor schon das designierte Kinderprinzenpaar Jean Pierre I. und Alina I. begrüßt, das mit seinen Blauen Fünkchen einen ersten Auftritt der Session hatte. Die Fünkchen und auch später die Tanzgarde der Novesia-Garde bewiesen einmal mehr, dass sie den Sommer über gut trainiert hatten. Sie zeigten mit Bravour ihre neuen Tänze. Auch das designierte Neusser Prinzenpaar Toni II. und Novesia Annelie I. machten gemeinsam mit dem KA-Präsidenten Jakob Beyen ihre Aufwartung.

In Verbindung mit dem Hoppeditz-Erwachen hatten die Blauen Funken auch zum Funkenappell geladen. So wurden die diesjährigen Jubilare gleich zum Start in die Session geehrt. Zu 1x11 Jahre Mitgliedschaft gratulierte der Funkenvorsitzende den Senatoren Gerd Butter und Wolfgang Mussmann sowie den Gardemitgliedern Vanessa Kolks, Ramona Kopp und Axel Lier. Für 2x11 Jahre Mitgliedschaft wurde Josef Stork, aktives Gardemitglied, geehrt. Den Verdienstorden der Gesellschaft verlieh Laudator Frank Nordmann, Senatspräsident und Literat der Blauen Funken, an Siegfried Grauer für seine steten Bemühungen um den Verein: „Er kümmert sich nicht nur um den Senatorenwagen, er ist auch immer für alles ansprechbar, was zu erledigen ist.“ Abschließend wurde das neue Sessionsheft vorgestellt und der diesjährige Sessionsorden an alle Funkenmitglieder verliehen.

Die musikalischen Akzente zum Hoppeditz-Erwachen setzten „Die Band, die keiner kennt“ und die „Fantastic Fanfares Company“, die den Saal mit bekannten Liedern wie u.a. „Schenk mir heut‘ Nacht dein ganzes Herz“, „Supergeile Zick“, „Da simmer dabei“ und „An Tagen, wie diesen“ zum Brodeln brachten.