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Hoppeditz-Beerdigung mit Fischessen 2015 -– ein literarischer Vortrag á la Andreas Radowski

Foto von Karl-Heinz Fischer
Foto von Karl-Heinz Fischer

Volles (Vogt-)haus gab es am vergangenen Freitag zum Fischessen mit Hoppeditz-Beerdigung der Blauen Funken. Nach der Begrüßung durch Moderator Andreas Radowski zog Funkenvorsitzender Gerd Butter ein erstes Resümee der abgelaufenen Session: „Ich freue mich, dass meine erste Session als Vorsitzender – ich kann sagen – gut gelaufen ist, und ich bin auch ein bisschen stolz darauf. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben – besonders denen, die hinter den Kulissen ohne viel Aufhebens stets zur Stelle sind. Aber ganz besonders danke ich unserem Andreas, der nun unsere Veranstaltungen mit einer Selbstverständlichkeit moderiert hat. Ich danke Dir für Dein neues Engagement und Deine nachhaltige Treue zu den Blauen Funken!“

Während die ersten schon ihren Fisch verputzten, gab es dann noch karnevalistische Töne. Denn Kai Kramosta – ein Pfundskerl – erzählte Geschichten aus dem Leben. Dabei band er das Publikum immer wieder mit ein, was zum manchem Extra-Lacher führte. Dann gab es Unterhaltung von Andreas&Andreas: „Zusammen sind wir Lustig!“ Gemeinsam mit dem 2. Vorsitzenden Andreas Stuhlmüller organisierte Andreas Radowski nach dem Vorbild des WDR-Kneipenquiz‘ vier Rateteams, die Fragen rund um den Neusser Karneval und die Blauen Funken beantworten mussten. Und auch das Publikum konnte bei der sogenannten „Hoppla-Frage“ sein Wissen unter Beweis stellen. Richtige Antworten wurden mit einem Feigling belohnt – bei falschen Antworten klopften die Fragesteller. Am Ende wurden die Quiz-Teilnehmer mit wertvollen Preisen, wie z.B. einem „Wellnessduft“ – in Form eines Toilettensteins – oder einem „Essen für Zwei“ – einer Dosensuppe – belohnt. Eine Überraschungseier-Versteigerung brachte Geld in die Fünkchenkasse. Die besondere Überraschung gab’s – wie immer – in jedem 7. Ei: Eine Prinzennadel! „Jetzt habe ich alles erreicht in meinem Leben!“, rief Senator Thomas Kracke hoch erfreut, der eine solche Nadel in seinem Ei fand.

Als es schließlich zur endgültigen Verabschiedung des Hoppeditzes kommen sollte, gab es eine schreckliche Überraschung: „Der Hoppeditz ist weg!“ Statt ihm erschien ein Literat vom Freundeskreis „Wir wissen nicht, was wir tun“ – natürlich in Gestalt von Andreas Radowski. Er teilte den Anwesenden mit, man habe ihn gebeten, auszuhelfen. Er sei jedoch ein sehr literarischer Mensch und wolle daher nun aus dem Buch „Wintermärchen: Die Geschichte vom Hoppeditz“ vortragen. So trug er die Geschichte der vergangenen Session als Aneinanderreihung der Titel von Karnevals- und Stimmungshits – das auch noch in Reimform – in Andreas-üblicher Manier vor. Da gab es noch so manchen Tusch, viel Applaus und Gelächter. Damit war die Session 2014/2015 endgültig beendet. „Aber ich verspreche es Euch: Ich werde den Hoppeditz googeln und pünktlich zum 11.11. zurückbringen“, so Andreas abschließend.


Eine Bildergalerie des Abends gibt es Dank Wolfgang Bartsch und Karl-Heinz Fischer.