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Star Revue 2015

Havanna meets Novesia -– Karibisches Flair und kölsche Tön

Foto:Michael Ritters
Foto:Michael Ritters

„Herzlich willkommen im wunderschönen Ambiente des Jupitersaals im Neusser Swissôtel.“ Mit diesen Worten begrüßte Moderator Rolf Schmolz die bunt kostümierte Narrenschar am Freitagabend und stellte gleich seine Co-Moderatorin Ai Sia Oei vor, die mit großem Federschmuck die Bühne betrat. „Havanna meets Novesia“ war das Motto, so war der typische Funkenvorhang einem grünen Vorhang gewichen und mit Papageien dekoriert, davor standen riesige Palmen.

Die dann einmarschierte komplette Funkenschar, angefangen bei den Kleinsten, den Blauen Fünkchen mit ihrem Kinderprinzenpaar, die Novesia-Garde nebst Tanzgarde, Aktive und Senatoren, bot einen krassen Kontrast zum Hintergrund, aber ein farbenfrohes Bild. Tänze wurden gezeigt und das Kinderprinzenlied erschallte und DJ Titschy sang sein Mottolied „Zwischen Hafen und Quirin“. Nur eins fehlte: Das Neusser Prinzenpaar konnte wegen Grippe nicht kommen, aber es hatte Vertretung, die von weither angereist war. Das Prinzenpaar aus St. Paul in Minnesota machte mitsamt CC-Präsident Josef Hinkel aus Düsseldorf und KA-Präsident Jakob Beyen seine Aufwartung. Weitere Ehrengäste konnte der Moderator begrüßen. Unter ihnen die drei stellvertretenden Bürgermeister Nickel, Beuer und Geerlings, Schützenkönig Markus Reipen und einige Korpssieger.

„Met dem Lied vom Kölsche Jung“ hatten es die Jungs von „Kuhl un de Gäng“ als Eisbrecher nicht schwer, das Publikum zum Mitmachen zu animieren. Die Fetzer brachten u.a. ihr „Insellied“ und „Wenn ich träum in der Nacht“ und die Rabaue „Ich liebe das Leben“ sowie „Die Hände zum Himmel“. Alles Songs, die jeder mitsingen konnte. Die Röbedeuker heizten mit Liedern wie „Ich ben ’ne Kölsche Jung“ und „Sulang mer noch am leve sin“ ein und die Swinging Fanfares aus Düsseldorf setzten mit „Schenk mir heut Nacht Dein ganzes Herz“ und „Atemlos“ die Messlatte noch höher.

Karibisches Flair brachte schon das Phoenix-Ballett. Mit knappen, bunten Federkostümen zeigten sechs hübsche Damen zu karibischen Klängen ihre Beweglichkeit. Und Stargast Roberto Blanco sang nicht nur bekannte Lieder wie den „Puppenspieler“ und „Quantanamera“, er hatte auch kubanische Songs dabei. Und auch „Ein bisschen Spaß muss sein“ fehlte nicht. Und so ging der Abend, der von den Jolly Jokers mit ihrer Sängerin Shirley Winter begleitet wurde, langsam zu Ende. Die Tanzfläche leerte sich zwar, aber DJ Titschy legte im Foyer noch auf, so dass die Nacht für viele doch sehr kurz wurde.

Dirk Büchen und Michael Ritters haben wieder viele Bilder gemacht.