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Generationswechsel im Senatorenvorstand

v.li.: Christioph Winkler, Thomas Kracke, Michael Mylord und Frank Kleinofen
v.li.: Christioph Winkler, Thomas Kracke, Michael Mylord und Frank Kleinofen

Bei der Jahreshauptversammlung der Senatoren der NKG Blaue Funken am vergangenen Freitag hat sich ein Generationswechsel vollzogen. Turnusgemäß standen die Wahlen von Senatspräsident und Senatorensprecher an.

Vor der Wahl zum Senatspräsidenten erklärte Amtsinhaber Frank Nordmann (72), dass er für das Amt nicht mehr zur Verfügung steht. Der aus der Versammlung vorgeschlagene Thomas Kracke wurde dann in geheimer Abstimmung mit 17 Stimmen bei einer Gegenstimme zum neuen Senatspräsidenten gewählt. Der 49-jährige Oberstleutnant a.D. ist Abteilungsleiter bei der Awista in Düsseldorf und sitzt für die CDU im Rat der Stadt Neuss. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Vorzeitig hatte bereits der stellvertretende Senatspräsident Wolfgang Bartsch (74) seinen Rücktritt erklärt. Für ihn wurden Frank Kleinofen und Bernhard Gronover als Nachfolger vorgeschlagen. Doch Kleinofen konnte sich mit 13 zu 5 Stimmen durchsetzen. Der Geschäftsführer der KF Antriebs- und Förderanlagen Handels GmbH ist 52 Jahre alt und hat mit seiner Lebensgefährtin Dagmar drei Kinder.
Schriftlich hatte ebenfalls der abwesende, amtierende Prinz der Stadt Neuss, Rolf Büschgens (53), erklärt, dass er für eine weitere Wahl nicht antritt. Für die Position des Senatorensprechers wurden Michael Mylord und noch mal Bernhard Gronover vorgeschlagen. Mylord wurde mit 12 zu 6 Stimmen zum neuen Senatorensprecher gewählt. Mylord ist 54 Jahre alt, gelernter Kaufmann und betreibt das Vogthaus und den gleichnamigen Cateringbetrieb. Er hat zwei Kinder und seine Lebensgefährtin Petra. Sohn Lucas ist als Koch ebenfalls im Vogthaus beschäftigt.

So wurde der Senatorenvorstand insgesamt stark verjüngt und hat mit dem stellvertretenden Senatorensprecher Christoph Winkler (62) auch noch einen „alten“ Hasen mit Erfahrung in der Vorstandsarbeit dabei. „Wir sind sicher der schwergewichtigste Vorstand, den die Senatoren je hatten“, erklärten die frisch gewählten hinterher schmunzelnd und sehr zweideutig. „Wir packen’s an!“