Aktuelles

Hoppeditz-Erwachen 2010

Feiern, Singen, fröhlich sein

„Endlich geht es wieder los!“ Ein fröhlicher und gut aufgelegter Sitzungspräsident, Thomas Frings, begrüßte so die zahlreichen Gäste in der Neusser „Hafenbar“. Nachdem DJ Breiti aus Berlin mit seinem „warm up“ schon gut für Stimmung gesorgt hatte, war der Sitzungspräsident mit dem designiertem Kinderprinzenpaar und in Begleitung der Blauen Fünkchen einmarschiert, die sogleich ihre neuen Tänze präsentierten.

Bevor dann das die Novesia-Garde begleitende "Bundestambourkorps St. Hubertus Neuss 1987“ aufspielte, stellte der Sitzungspräsident Programmheft und Sessionsorden vor. Diesmal ging der erste Sessionsorden an Herbert Erkelenz für seine stete und unauffällige Unterstützung: „Er ist einfach immer da, wenn man ihn braucht!“ Nach der Ordensverleihung an die Mitglieder der Gesellschaft zeigte auch die Novesia-Garde ihre neuen Tänze. Auch das große designierte Prinzenpaar machte seine Aufwartung. Und dann kam er:

„Hei, ich bin der Hoppeditz und sag was mir gefällt…“

Etwas verschlafen und im weißen Nachthemd erschien der Hoppeditz, alias Funkenvorsitzender Andreas Radowski, und ein Hinweis auf seine Narrenkappe, „die gab’s neu, ist billig und aus Pappe“, zeigte, gehofft hatte er auf goldene Zeiten, auf ein „Gewand mit Schellen und goldenen Glocken, aus Samt und Seide“. Doch Jörg, der neue Schatzmeister, säße wohl genauso auf dem Geld, wie „Charlie, die Kralle“. In seiner Rede mahnte er erneut: „Ein Ruck muss nun durch die Funken gehen, so ein Verein kann nur auf vielen Säulen stehen.“ Doch er freue sich auf „die neue Session und hoffe, alle zu sehen bei der Kinderprinzenproklamation“. Auch jubelte er schon jetzt „über den vollen Saal bei ‚Kamelle us Kölle‘, zum dritten Mal“. In seinen Träumen habe ihn auch „Werbung ganz umsonst im Fernsehen und auf den Neusser Titelseiten“ geküsst, hatte doch „ein Senator namens Stefan bei Gottschalk vor Millionen gegrüßt“. Nur der KA kam wieder nicht gut weg und so erinnerte er sich an einen „Kollegen aus vergangenen Tagen, er kam nicht von hier, er kam aus Hameln: Ob Conny in Abteilung KA und Jugend forscht sich engagiert, ob Torsten als Berater mit KA-Kappe nun fungiert, und der zweite Vorsitzende die Kamelle mit organisiert…“ so warnte er: „…wehe, wenn einer uns hier ausspioniert.“ Zu guter Letzt dankte er allen fleißigen Helfern und schloss sie in sein „blaues Herz mit ein, lasst uns feiern und eine Familie sein!“

Zum Abschluss des offiziellen Programms kam die „Schlagermafia“, der Party-Export aus dem hohen Norden, und mit ihrer „unverkennbar skurrilen und unerschütterlichen Art“ brachten sie altbekannte und eigene Schlagerhits auf die Bühne. Wiederholung nicht ausgeschlossen!