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Senatsabend 2009

Fast wie in der guten alten Bürger

Nach einem Jahr Pause gibt es ihn wieder, den Senatsabend. Mit diesen Worten begrüßte Senatspräsident Frank Nordmann die Funkenfamilie mit einem Sektempfang. Unser Hoppeditz erwacht zwar erst morgen. Aber wir feiern uns heute schon mal warm. Gut 60 Funken - Senatoren, Gardisten, Tanzmädels und Passive - waren mit Partnerinnen und Partnern in die Alte Wäscherei gekommen. Nordmann: Und es gibt mehrere Parallelen zu unserer guten alten Bürger: Damals wie heute heißt unser Wirt Gerd Harbaum, und damals wie heute feiern wir auf mehreren Ebenen.

Als erstes hatten die Jüngsten der Gesellschaft ihr Debüt. Mit ihrem designierten Kinderprinzenpaar marschierten sie ein und präsentierten ihre neuen Tänze. Nach einem kurzen Grußwort von Prinz Christian II. und Prinzessin Lara III. ergriff der Hausmeister von nebenan alias Winfried Ketzer das Wort und nahm die alltäglichen Dinge des Lebens mit seiner rheinischen Art aufs Korn. Und schon gab es den nächsten Höhepunkt: Das designierte große Neusser Prinzenpaar, Peter. I. und Diana I., beehrte die Gesellschaft mit ihrer Delegation. Schließlich zeigte auch die große Tanzgarde, dass sie den Sommer über gut trainiert hatte.

Dann ergriff Funkenvorsitzender Andreas Radowski das Mikrophon: Ohne Mütze, ohne Hals- und ohne Ehrenorden stehe ich heute hier . hab wohl noch einen Koffer in Berlin Aber ich freue mich ganz besonders, meinen Freund Thomas Goldmann in den Senatorenkreis aufnehmen zu dürfen. Mit Thomas Goldmann verbindet mich nicht nur das Geburtsjahr 1967. Auch er ist ein großer Borussen-Fan, auch er gehört dem diszipliniertesten Schützenzug in Neuss, dem Hubertuszug Böllerdöz, an, auch er ist ne echte Nüsser! Doch im Mittelpunkt seines Lebens stehe seine Frau Bianca, mit der er einen zehnjährigen Sohn hat. Er liebe schnelle Autos, Neusser Eishockey und das Organisieren von Herren- und Schützenausflügen. Er sei der Mann für alle Fälle. Allerdings hat er offensichtlich auch etwas mit unserem Sitzungspräsidenten gemeinsam: Nicht nur den Vornamen Thomas, sondern auch seine Vorliebe für Haarspray. So habe er wohl auch keine Probleme damit, wenn er die Funkenmütze nach mehreren Stunden auch mal absetzen wolle: Die Frisur hält! Thomas, Bianca, herzlich willkommen bei den Blauen Funken.

Damit war der offizielle Teil des Abends vorbei. Bei Musik von Funkenstimmungssänger Jörg Fischer ging es munter weiter und es wurde sogar noch das Tanzbein geschwungen.