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Senatsempfang 2011

Drei neue Senatoren und ein Ehrensenator

Der Senat der NKG Blaue Funken von 1954 e.V. ist um drei Senatoren größer geworden: Im Rahmen des Senatsempfang am Freitagabend im Novotel Neuss wurden Rolf Büschgens, Frank Kleinofen und Karl Kehrmann in den Senatorenkreis aufgenommen.

Nachdem Senatspräsident Frank Nordmann die Gäste, unter ihnen auch der Stellvertretende Bürgermeister und Ehrenkettenträger der Gesellschaft Thomas Nickel sowie der Ex-Schützenkönig Horst Dvorak mit seiner Gattin, begrüßt hatte, kündigte Sitzungspräsident Thomas Frings gleich als ersten Höhepunkt die kleinen Tollitäten David I. und Kira I. mit ihren Blauen Fünkchen an. Auch die Funkengarde hatte einen frühen Auftritt. Die Garden zeigten mit Bravour ihre Tänze. Und wie schon beim Funkenappell hatte dann das Neusser Prinzenpaar, Frank I. und Anja I., eine Überraschung im Gepäck. So wurde der Senatspräsident mit blonder Perücke, dunkler Sonnenbrille und Gitarre ausgestattet und „durfte“, von DJ Breiti wieder gut vorbereitet, „Die Schwarze Barbara“ als Heino vortragen. Comedian Michael Eller strapazierte anschließend mit seinen Geschichten über den Mann in den besten Jahren die Lachmuskeln.

Dann wurde es ernst für die neuen Senatoren:
Rolf Büschgens wurde durch seinen „Paten“ Gerd Butter vorgestellt. Er sei Blauer Funke mit Leib und Seele - allerdings in Köln. „Doch das ändert sich ja jetzt!“ Das Motto des gebürtigen Kölners sei: „Et kütt wie et kütt un et hät noch immer jot jejange!“ Seiner Lebensgefährtin Jutta habe Büschgens kürzlich – 2002 – einen Heiratsantrag gemacht. „Mal abwarten, was sie sagt.“
Peter Ringes stellte als „Pate“ seinen Freund Frank Kleinofen vor. Der gebürtige Neusser habe das Herz am rechten Fleck. Der Unternehmer unterstütze die Blauen Funken bereits seit einigen Jahren. „Als Senator wird er dies nun noch intensiver machen!“

In seiner Laudatio für Karl Kehrmann betonte Funkenvorsitzender Andreas Radowski die Ehrlichkeit und Stärke von „unserem Charlie“. Ihn vorzustellen sei müßig, schließlich sei Karl ja schon 27 Jahre Mitglied der Gesellschaft und davon viele Jahre eine starke Stütze im Vorstand. Radowski: „Als Schatzmeister war er der Wächter der Kasse. Und auch wenn er jetzt die weiße Jacke anzieht, weiß ich: Sein Herz schlägt blau. Er ist der Fels in der Brandung, ein Mann mit Rückgrat, der stets sagt, was er denkt. Für mich ist er der Bruder, den ich nie hatte.“

„Ein Freund, ein guter Freund….“, schallte es aus den Boxen, während die neuen Senatoren mit ihren Insignien versehen wurden. Und immer das richtige Lied parat klang „Ich werde 100 Jahre alt….“ durch den Saal, als KA-Präsident Jakob Beyen die Ehrensenatoren Reiner Brand und Hans Brummer (beide 83 Jahre) und den Senatspräsidenten auszeichnete.

„Die Ehrung, die wir nun vornehmen wollen, verursacht bei mir Gänsehaus.“ Mit diesen Worten leitete Sitzungspräsident Frings die Laudatio zur Ernennung eines Ehrensenators ein. „Er gehörte im Jahr 1986 zu den Gründern der Senatoren in unserer Gesellschaft. Er war ständiger Unterstützer der Gesellschaft, egal ob Fünkchen, Garde oder Senatoren. Als langjähriges Mitglied der Senatsleitung hat er die Weichen der Senatoren gestellt und hat als Bindeglied und ehemaliger Neusser Hubertuskönig die Symbiose zwischen dem Neusser Bürgerschützenverein und den Blauen Funken hergestellt sowie gepflegt.“ Von schwerer Krankheit gezeichnet kam Willibert Fischer in Begleitung seines Sohnes auf die Bühne, um seine Ehrung – die goldene Funkennadel - entgegen zu nehmen.

Comedian Michael Eller zog das Publikum bei seinem zweiten Auftritt wieder in seinen Bann, bevor das anschließende Duo P.Laste&E.Laste die Lachmuskeln heiß laufen ließ. Die beiden „Schwestern“, auch zwanzig Jahre nach dem Mauerfall noch immer in ihrer alten Uniformen der DDR-Volkspolizei unterwegs, behaupteten mit leicht sächsischem Dialekt, Neuss sei die DDR des Westens. „Unsere Oma hat immer gesagt: Kinder, wenn ihr einmal reisen könnt, dann reist nach Neuss. Und – hier sind wir!“ Ein Kalauer folgte dem nächsten, bis die Tränen herunter liefen. Mit der Ausgabe der Preise zur Verlosung endete der Senatsempfang allerdings noch lange nicht, denn DJ Breiti schaffte es, auch zu später Stunde die Tanzfläche zu füllen.