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Kamelle us Kölle

Die Topstars des Kölner Karnevals bei den Blauen Funken

Piratinnen und Piraten, Inderinnen und Japaner, holde Weiblichkeit mit buntem Federschmuck und Männer in lustigen Clownskostümen und natürlich auch Damen und Herren in schmucken Vereinsuniformen - sie alle tummelten sich im mit 1.100 Gästen ausverkauften Diana-Saal im Neusser Swissôtel und feierten die 2. Auflage von "Kamelle us Kölle - Die Topstars".

Ein gut aufgelegter Sitzungspräsident, Thomas Frings, war mit der gesamten Funkenmannschaft eingezogen, begrüßte die Gästeschar und kündigte sogleich die "schönsten Töchter von Neuss" an: die Mädels der Tanzgarde der Novesia-Garde der Blauen Funken, die mit Bravour ihre Tänze zeigten. Auch das Neusser Prinzenpaar machte gleich zu Beginn seine Aufwartung.

Nachdem bereits die Colonia Big Band mit aufwärmenden Klängen die Reihen zum Schunkeln gebracht hatte, gab es für die erste Toppband des Abend, die jubilierenden Bläck Fööss - sie feiern in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum - kein Eis mehr zu brechen.
Dann ging es Schlag auf Schlag: Der "Bergische Jung" alias Willibert Pauels berichtete über die neuesten Auseinandersetzungen mit dem "Kanalmeister", wie er den Kölner Erzbischof Kardinal Meisner stets zu nennen pflegt, Wicky Junggeburth träumte immer noch davon, "Enmohl Prinz ze sin", und Guido Cantz, der "Mann für alle Fälle" bezeichnete Angela Merkel als die "Lady Gaga von der CDU". Viel Applaus bekamen die Kölner Rheinveilchen, die mit toller Akrobatik die Bühne zum beben brachten. Marita Köllner als "Et fussisch Julche" sang ihre Stimmungslieder und Jürgen Beckers erzählte als "Ne Hausmann" kurioses Allerlei. Besonders Bernd Stelter brachte das Auditorium zum Staunen, hätte man ihn doch mit seinem "Spiegeleierbauch" fast nicht erkannt. "Ja, 30 Kilo weniger - das macht schon was aus." An seiner Stimmgewalt hat das aber nichts geändert. "Superjeile Zick", das Funkenmotto für die Session, war nur eines der Lieder, mit der die Kölner Rockband "Brings" den Saal zum Toben brachte. Der letzte Redner des Abends, Marc Metzger als "Dä Blötschkopp", schaffte es noch einmal kurz, den Saal ruhig zu bekommen, bevor "De Räuber" bei ihrem letzten Auftritt des Abends viel Zeit mitbrachten. Erst nach drei Zugaben konnten sie gegen 1.00 Uhr endlich die Bühne Richtung Heimat verlassen.

Für die richtigen Nachtschwärmer ging es dann weiter. Zur After-Show Party war DJ Breiti extra aus Berlin eingeflogen, um im Foyer die Nacht zum Tag zu machen. Hier ging noch so richtig die Post ab…. 


Eine Bildergalerie gibt es bei NGZ-Online.

Und auch unser "Schrottbaron" hat wieder viele Fotos gemacht.