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2. Garde-Advent

Der „blaue Klaus“ kam mit einer langen Liste

Bei den Blauen Funken ist der NiKoLAUS ja bekanntlich blau. So kam er auch beim 2. Garde-Advent, den die Novesia-Garde in der Kleingartenanlage Bergheimerstraße veranstaltete, im blauen Gewand, diesmal in Person von Bastian Poluzyn und in Begleitung von Engel Kira, um Geschenke an die Fünkchen, aber auch Lob und Tadel für so manchen Funken zu verteilen.

Gardekommandant Dieter Plake freute sich, die vielen Funken und Freunde der Kleingärtnerei, aber auch Vertreter anderer Gesellschaften begrüßen zu können. Besonders begrüßte er das Neusser Prinzenpaar, Kalli I. und Mandy I., das Kaarster Prinzenpaar, Claudia und Christoph Demuth, das Ex-Prinzenpaar, Dieter und Heike Hahn, sowie natürlich das Kinderprinzenpaar der Blauen Fünkchen, Nico I. und Seline I.

Prinz Kalli hatte ein ganz besonderes Geschenk für die Funken im Gepäck: Ein Portrait nebst Orden für die Geschäftsstelle sowie einen großen Beutel Kugelschreiber mit der Aufschrift „In Nüss wird 3x jebützt – Kalli I. und Mandy I.“

Dann kam er, der blaue NiKoLAUS, und verteilte aus den Händen der Fünkchenleitung angereicht, Geschenke an alle Fünkchen. Zudem hatte er eine lange Liste voller Lob und Tadel in der Tasche. Gelobt wurde besonders Peter Stickel, der nicht nur in seiner beruflichen Laufbahn bei der Polizei alles gegeben hat, sondern auch jetzt als Pensionär noch mehr für die Funken arbeitet. „Als du jetzt die Geschäftsstelle aufgeräumt hast – so ist mir zu Ohren gekommen –, hast du sogar deine Frau vernachlässigt. Das geht aber so nicht, das möchte ich nicht noch einmal hören“, kam doch ein kleiner Tadel über die bärtigen Lippen. Gardist Udo Kopp dankte er für die Gastfreundschaft im Vereinsheim der Kleingartenanlage. Dann wurde die Liste der zu Tadelnden abgearbeitet. So wurden zum Beispiel Funkenvorsitzender Andreas Stuhlmüller und auch Fünkchenleiterin Sylvia Mußmann wegen exzessiven Genusses von Obst, allerdings meist in flüssiger Form, bestraft. Der Funkenvorsitzende muss beim nächsten Fünkchenausflug mindestens drei Kugeln Eis für jedes Fünkchen springen lassen – das tut Schwaben sehr weh! –, und die Fünkchenleiterin wurde dazu verdonnert, kiloweise Plätzchen für die Fünkchen zu backen. Alle so Getadelten nahmen ihre Strafen hin und versprachen im nächsten Jahr Besserung.

Gardist Jan Bator sorgte für die richtige Musik. So war es bei milden Temperaturen ein gemütlicher Nachmittag – und der Glühwein fand trotzdem seine Abnehmer.