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Senatsausflug nach Linz am Rhein 2011

Dä Lang is vott

Etwas chaotisch endete der Senatsausflug nach Linz, ein Tag der so schön begonnen hatte.

Zwölf Senatoren mit und ohne Frauen, zwei Gardisten, fünf Mädels der Tanzgarde und Wilfrid Holte, der mit seiner Erika die Aktiven-Fahne hochhielt, bestiegen um kurz vor 9 Uhr mit einem Piccolo im Gepäck – oder auch schon im Bauch – den Zug Richtung Linz mit Umstieg in Köln. Nach dieser „anstrengenden“ Fahrt musste dann, in Linz angekommen, schnell eine Stärkung her. Und so nahm der ganze Tross in der wärmenden September-Sonne in einem Markt-Café Platz. Kühle Getränke, Kaffee oder ein zweites Frühstück waren da die richtige Grundlage für den Weitermarsch … zum Mittagessen. Im Ristorante Franco war im Innenhof schon alles vorbereitet und die Speisekarte ließ keine Wünsche offen. Nach diesem guten Essen nebst Ansprache von Senatspräsident Frank Nordmann war das nächste Ziel der Rhein-Anleger der Köln-Düsseldorfer, denn um 14.50 Uhr stand die Schifffahrt rheinabwärts Richtung Köln auf dem Programm.

Das Sonnendeck der „RheinFantasie“ bot nicht nur reichlich Platz, auch die Sonne war mit von der Partie. Bei kalten Getränken und netten Gesprächen verging die Zeit wie im Flug. In Köln war dann Abschied nehmen angesagt: Auf den „TCW-Tross“ um den Senatspräsidenten wartete schon das Taxi. Im Tennisclub gab es noch eine Feier zum 70. Geburtstag. Ein Grüppchen nahm den direkten Weg Richtung Bahnhof, eine weitere Gruppe stärkte sich zunächst mit Pommes und Currywurst für den Heimweg und eine Gruppe ging direkt in die Altstadt und kehrte in Peters Brauhaus ein. Auch die P+C-Gruppe trank noch ein Kölsch kurz vor dem Bahnhof im Gaffel.

Und dann nahm das Unglück seinen Lauf: „Dä Lang“, Reiner Brand, drückte die Blase. Mit Hilfe von Andrea fand er schließlich den richtigen Weg zum WC, nur nicht dahin zurück, wo der Rest auf ihn wartete. Die Suche ging los: „Dä Lang es vott!“ Lautsprecherdurchsagen, Bahnhofspolizei… Zwei Züge ließ man fahren, dann wurde beschlossen, den nächsten doch endlich zu nehmen. Auf dem Bahnsteig stieß die „Altstadtgruppe“ um Charlie Kehrmann dazu. Dieser verkündete, ein Anruf aus dem Zug hätte ihn erreicht: „Dä Lang“ war im Zug mit den Ersten, die nach Neuss zurück wollten. „Das wird teuer!“, schwor man sich, sauer aber doch erleichtert.